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Die Fütterung von Wildvögeln im Winter hat eine lange Tradition. An den Futterplätzen lassen sich die Tiere aus nächster Nähe beobachten und bieten so ein wunderbares Naturerlebnis. Obwohl die Fütterung von Wildvögeln in normal kalten Wintern umstritten ist, kann sie bei artgerechter Durchführung dennoch von Nutzen sein.

Bei der Fütterung sollte man jedoch einige Tipps beachten.

1. Wildvögel erst bei Frost oder Schnee füttern

Blaumeise, Foto: Rolf Handke/pixelio.deUm die Körpertemperatur von ca. vierzig Grad gegen die Kälte der Umgebung aufrecht zu erhalten, verbrauchen die Vögel viel Energie – finden jedoch kaum Futter. Mithilfe von Labormessungen hat man herausgefunden, dass bspw. Meisen in einer einzigen Kältenacht bis zu zehn Prozent ihres Gewichtes verlieren können. Füttern Sie deshalb bei Frost oder Schnee regelmäßig.

2. Verwenden Sie Silovogelhäuser

Silovogelhäuser sind so gebaut, dass die Vögel nicht im Futter herumtrampeln und es mit ihrem Kot verschmutzen können. Auf diese Weise wird die Gefahr der Übertragung und Ausbreitung von Krankheitserregern minimiert. Futtersilos sind außerdem geeignet, da das Futter darin vor Nässe geschützt ist. Es muss außerdem so angebracht werden, dass es auch bei starkem Wind, Regen oder Schnee nicht durchnässt werden kann.

Für manche Vogelarten wie Amsel, Star oder Drossel sind Vogelhäuschen ungeeignet, da sie ihr Futter lieber am Boden suchen. Ideal ist hier ein Bodensilo, das an einem geschützten Platz aufgestellt wird.

3. Wählen Sie einen geeigneten Standort

Halten Sie beim Aufstellen des Futterspenders genügend Abstand zu Glasscheiben (mindestens zwei Meter) und platzieren Sie ihn an einer übersichtlichen Stelle, so dass sich auch keine Katzen anschleichen können.

4. Welches Futter eignet sich am Besten?

Für Körnerfresser wie Finken, Sperlinge und Ammern: Sonnenblumenkerne und Freiland-Futtermischungen.

Für Weichfutterfresser wie Rotkehlchen, Heckenbraunelle, Meisen, Amseln, Zaunkönig: Rosinen, Obst, Haferflocken, Kleie, Meisenknödel.

Allerdings sollte man bei der Gabe von Meisenknödeln darauf achten, dass diese ohne Netz angeboten werden, da sich die Vögel sonst darin verheddern können. Entfernen Sie das Netz, machen Sie ein Loch in den Knödel und stecken sie ihn einfach an einen Ast oder Zweig!

Keinesfalls sollten man salzhaltige Nahrung wie Speck oder Salzkartoffeln anbieten. Auch Brot ist nicht zu empfehlen, da es im Magen der Vögel aufquillt. Es ist außerdem darauf zu achten, dass das Futter frisch ist.

Wenn Sie diese wenigen Punkte beachten, haben Sie und die Vögel garantiert viel Spaß an der Winterfütterung und es bietet sich Ihnen ein tolles Naturerlebnis.

Wenn die Nächte wieder kalt und eisig werden, suchen sich freilebende Katzen einen warmen, trockenen Platz für die Winterzeit. Zwischen Strohballen und Holzschuppen findet so manche Katze einen idealen Ort. Auch leerstehende Hundehütten werden gerne aufgesucht, um tagsüber ein ausgiebiges Schläfchen zu halten. Übernachtungsmöglichkeiten gibt es für die heimatlosen Tiere öfter als frisches Wasser oder Futter.

Wenn Sie eine herrenlose Katze in Ihrem Garten beobachten, reicht täglich ein Schüsselchen mit Wasser vorerst völlig aus. Bei nicht konstant extrem tiefen Temperaturen finden sich die Tiere mit Futtersuche in der Natur noch zurecht. Ausnahme: ein Tier ist abgemagert- und/oder offensichtlich krank, dann ist es notwendig, kleine Portionen zu füttern (kleine Portionen Trockenfutter,die sofort gefressen werden und somit nicht einfrieren können).
Kontrollieren Sie die Futter- oder Schlafplätze regelmäßig auf Sauberkeit, damit sich die Tiere keine Krankheiten einfangen. Kranke Katzen müssen selbstverständlich sofort zum Tierarzt. Per Katzenfalle gelingt es den Tierschutzvereinen oft, das Tier einzufangen und ärztlich zu versorgen. (Entsprechende Telefonnummern der einzelnen Bereitschaftsdienste sind im Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinden zu finden.)

Allerdings beginnt mit der Fütterung der „Teufelskreis”: einmal angefüttert, genießt und verlässt sich die Katze auf regelmäßige Futtergaben, freundliche Worte und lang vermisste Streicheleinheiten. Diese Tiere bleiben dann oft auch im Frühjahr in ihrem neuen Revier oder kommen zurück - ob man will oder nicht! Also füttern Sie herrenlose Katzen bitte nur dann an, wenn Sie auch wirklich bereit sind, künftig die Verantwortung für diese zu tragen.

Und nicht vergessen: Katzen bleiben hartnäckig sitzen, wenn es darum geht sich einen Platz im Herzen zu erobern!

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Die Hundesteuer wird von den Städten und Gemeinden erhoben um vor allem ordnungspolitische Ziele zu verfolgen. Das bedeutet im Klartext die Begrenzung der Hundehaltung und der damit verbundenen Verunreinigungen und der erhöhten Gefahren. Diese Umstände rechtfertigen, im Unterschied zu anderen Tierarten, die Erhebung dieser Steuer.

Rechtsgrundlage sind Gesetze des Landes bzw. Kommunalabgabegesetze, die die Gemeinden zur Steuererhebung verpflichten oder zum Erlass entsprechender Steuersätze berechtigen. Das Geld aus der Hundesteuer geht in den normalen Gemeindehaushalt. Eine zweckgebundene Nutzung ist steuerrechtlich verboten.

Variationen der Abgabesätze werden von den Ländern aber zugelassen. So kann sich der Steuersatz für den zweiten und jeden weiteren Hund oder für sogenannte „Kampfhunde” wesentlich erhöhen. Dagegen ist das Halten z. B. von Blindenhunden, Diensthunden, Rettungshunden, Hunden von Forstbediensteten und Jagdaufsehern von der Steuer befreit.

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Wir wünschen all unseren

Mitgliedern, Tierschutzkollegen, Förderern und Freunden

einen guten Start ins Jahr 2010!

Euer Vorstand

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weihnachtsgans (pixelio)Der Gänsebraten ist eines der beliebtesten saisonalen Gerichte in Deutschland. Dabei stammt der überwiegende Teil der Gänse gar nicht aus Deutschland selbst, sondern meist aus Polen oder Ungarn. Zusammengepfercht in riesigen Masthallen werden die Tiere innerhalb von nur zehn Wochen schlachtreif gefüttert. Eine schmerzhafte Tortur, die sie nur mit Hilfe von Antibiotika überstehen, die ihnen unter das Futter gemischt werden.

Hinzu kommt, dass in den EU-Mitgliedsstaaten Polen und Ungarn der sogenannte „Lebendrupf” immer noch Standard ist. Hierbei werden den Gänsen die Federn von Hals, Rücken und Brust bei lebendigem Leib herausgerissen, wobei sie schwer verletzt werden. Die entstehenden Wunden werden sofort unbetäubt (!) genäht.

Wir appellieren daher an alle Bürgerinnen und Bürger, auf die Aufschrift „Freilandhaltung” zu achten und sich bei einem Restaurantbesuch nach der Herkunft des Gänsefleisches zu erkundigen!

Nach Aussagen der Stiftung „Vier Pfoten” wird die Einzelhandelskette Kaufland in diesem Jahr nur Gänsefleisch von Tieren auf den Markt bringen, die garantiert nicht aus Lebendrupf stammen. Weitere Informationen über die Methoden der Daunenindustrie können Sie hier nachlesen –> Daunengewinnung

Übrigens bietet die vegetarische Küche vielfältige und leckere Alternativen zum traditionellen Gänsebraten!

Bedauerlicherweise musste der Stammtisch am kommenden Mittwoch abgesagt werden.

Gans (pixelio)Nachfolgend haben wir  die  verschiedenen Methoden der  Industrie zur Gewinnung von Daunen aufgelistet.

Totrupf
Die Daunen und Federn werden von dem geschlachteten Tier entfernt. Hierzu wird das bereits tote Tier in ein Wachsbad gelassen. Mit dem Wachs werden dann alle Federn ausgerissen. Da das Tier bereits tot ist, kommt es durch das Rupfen zu keinem weiteren Leiden.

Lebendrupf ist in den Hauptproduktionsländern Polen und Ungarn (beides EU-Mitgliedsstaaten!) Standard. Die Gänse werden bis zu viermal in ihrem kurzen Leben per Hand gerupft. Im Akkord werden innerhalb von fünf Stunden ca. 3000 Tiere gerupft. Den Tieren werden Beine und Flügel zusammengebunden. Anschließend werden ihnen bei lebendigem Leib die Federn von Hals, Rücken und Brust herausgerissen und die Tiere dabei schwer verletzt. Die Wunden werden ohne Betäubung notdürftig genäht.

Maschinenrupf ist die „personal sparende Variante” des Lebendrupfes. Nach Erkenntnissen der Organisation „Vier Pfoten” wird dieser in Deutschland und Frankreich praktiziert. Hierbei wird eine Gans an eine schnell rotierende Metallscheibe gehalten, wobei die Federn aus der Haut gerissen werden. Normalerweise wird diese Methode zum Rupfen toter Tiere verwendet. Der Rupf bei lebenden Tieren, inklusive dem Maschinenrupf, ist in Deutschland verboten (vier-pfoten.de).

Mauserrupf
Lebende Gänse liefern ebenfalls Daunen und zwar während der Mauser, bei der sie ihr Federkleid erneuern. In dieser Zeit werden die reifen Federn der Gänse einfach mit der Hand abgestreift. Das belastet die Tiere nicht und fügt ihnen auch keine Schmerzen zu. Diese Methode wird jedoch kaum praktiziert, da sie recht teuer ist. Aussagen von Verkäufern oder Herstellern wie „Die abgefallenen Daunen werden eingesammelt” oder „die Federn werden während der Mauser abgestrichen” sind daher sehr kritisch zu betrachten.

Quellen:
vier-pfoten.de
tierschutznews.ch

Tierschutz in der Familie

katze1Obwohl offiziell kein Bereitschaftsdienst angeboten wird, erhalten wir immer wieder Anrufe von Bürgern, die bspw. einen Fundhund/Fundkatze melden wollen oder ein verletztes Tier gefunden haben. Auch gibt es viele Tiere, die durch Scheidung oder Erkrankung des Besitzers einen neuen Menschen für sich suchen.
Um die Zeit zwischen Aufnahme und Vermittlung eines Tieres zu überbrücken, suchen wir tierliebe und einfühlsame Menschen, die einem solchen Tier eine zeitlich begrenzte Pflegestelle bieten möchten.

Aufgabe als Pflegeeltern ist es, das Tier als vorübergehendes Familienmitglied aufzunehmen und seiner Art entsprechend zu versorgen, d. h. Gassi gehen (bei Hunden), kämmen/bürsten und natürlich den Tieren das geben, was sie zuvor häufig entbehren mussten: Liebe und Vertrauen in den Menschen! Die Versorgungskosten (Futter, Tierarzt, etc.) für das Pflegetier werden vom Verein erstattet.

Bei der Entscheidung, Pflegestelle zu werden, steht natürlich in erster Linie die Liebe zum Tier im Vordergrund. Aber auch andere Gründe können bei der Entscheidungsfindung helfen: Unter Umständen sind Sie noch jung/ oder schon älter und können aktuell nicht (mehr) die Verantwortung für ein ganzes Tierleben übernehmen. Dann bietet Ihnen das Konzept ‘Pflegestelle’ die Möglichkeit, ein Tier zu versorgen, ohne sogleich für 10-15 Jahre daran gebunden zu sein. Vielleicht wissen Sie auch noch nicht, ob ein Hund oder eine Katze wirklich zu Ihnen passt. Dann ist Pflegestelle sein, die ideale Gelegenheit das auszuprobieren, ohne dass Sie nachher ein schlechtes Gewissen haben müssen, wenn Sie feststellen, dass ein Hund doch mehr Zeit beansprucht, als Sie erübrigen können. Oder Sie haben einfach Freude daran, ein Tier, das in seinem alten Zuhause nicht mehr gewollt ist, aufzubauen und ihm zunächst die Liebe zu geben, die ihm gefehlt hat. Sie ersparen dem Tier den zwischenzeitlichen Aufenthalt in einem meist überfüllten Tierheim und steigern seine Vermittlungschancen. Denn mit Ihrer Beobachtung der Stärken und Schwächen des Tieres helfen Sie mit, ein passendes Zuhause zu finden. Während der Pflegezeit steht Ihnen unser Vorstand sowie die aktiven Vereinsmitglieder natürlich jederzeit beratend und unterstützend zur Seite.

Bei Interesse freuen wir uns über Ihren Anruf unter 02683/607008 oder über Ihre E-Mail an info@tierschutzverein-rhein-wied.de. Gerne können Sie auch unseren monatlichen Stammtisch besuchen. Dieser findet wieder am 28. Oktober 2009 um 20 Uhr in der Gaststätte „Zur Post” in Sankt Katharinen statt.

„Igel in Not”-Infoabend war gut besucht

Igel beim Trinken

Der Tierschutzverein Rhein-Wied e.V. und der Förderverein der Wildtierpflegestation des NABU Waldbreitbach hatten am 30.09.09 zu einem Informationsabend über Igel und Igelhaltung nach St.Katharinen eingeladen.

Oliver Meier vom NABU führte mit einer Fotoshow durch ein Igelleben. Anhand von Fotos mit Mecki und Freddi aus der Wildtierpflegestation erhielten die Tierfreunde einen Überblick über die Aufzucht und die artgerechte Pflege. Der Igel - ein geschütztes Wildtier - lebt in unseren Gärten als gern gesehener Gast, auf dessen Speiseplan Schädlinge wie Nacktschnecken, Larven, Insekten stehen. Gerne nascht er vom Hunde- oder Katzenfutter. Gegen seine natürlichen Feinde wie Uhu und Fuchs ist er oft hilflos, aber bei Gefahr durch den Mensch oder als Schutzstellung auch vor neugierigen Hunden oder Katzen hilft ihm nur das „Einigeln”. Nur leider nicht auf der Straße. Hier ist in waldreichen Gebieten rücksichtsvolles Fahren angesagt.

Das größte Problem im Igelleben ist allerdings der Mensch, der in seinem Garten unbewusst oft tödliche Fallen für den Igel aufstellt. Wenn die Pflanzen im Garten gegen Unkraut gespritzt werden, sind unweigerlich auch die Insekten damit betroffen, die später vom Igel gefressen werden. Somit beginnt ein Kreislauf über die Nahrungssuche, Nahrungsaufnahme, Vergiftung, Tod. Durch den Duft von Speck in Ratten/Mausefallen werden die Igel angelockt, erhebliche Verletzungen am Maul sind die Folgen, so dass oft keine Nahrung mehr damit aufgenommen werden kann und das Tier verhungern muss.

Bitte achten Sie darauf, dass Lichtschächte, Gartenteiche, etc. abgedeckt sind oder ein Brett zum Hinausklettern vorhanden ist. Dies nützt nicht nur den Igeln, sondern auch Kleinlebewesen wie Mäuse und Eidechsen haben so eine Chance, wieder sicheren Halt zu erreichen. In Obstbaumnetzen verfangen sich nicht nur die Vögel, auch Igel können dort steckenbleiben und langsam verenden. Müllsäcke (Plastiktüten) mit Konservendosen vom Katzenfutter duften für einen Igel verführerisch, so dass die Neugier oder der Hunger mit Verletzungen oder gar mit Tod enden kann.

Gerade jetzt suchen sich die Igel ein geeignetes Winterquartier, sei es im Komposthaufen, im aufgehäuften Laub oder unter dem Holzstoß. Bitte setzen Sie nie Kompost oder Laubhaufen um, ohne vorher locker mit der Hand durchgefahren zu sein. Auch nicht mit einer Harke aufrechen. Dies könnte den Igel, der es sich dort schon gemütlich gemacht hat, erheblich verletzen, auch ohne dass es bemerkt wird !

Wenn ein Igel „gefunden” wird, bitte erst (evtl. über Nacht, da nachtaktiv) beobachten, ob das Tier sich artgerecht verhält oder ob es Verletzungen aufweist. Zuerst reicht es aus, das Tier mit Wasser zu versorgen, man kann auch etwas Katzen-/Hundefutter anbieten, keine Milch! Wenn am nächsten Morgen das Fressen nicht angerührt wurde, muss sofort der Tierarzt oder eine Igelstation aufgesucht werden, dies gilt natürlich ebenso bei Verletzungen. Gegen Unterkühlung wird dem Tier eine Wärmflasche angeboten. Igel stehen unter Artenschutz und dürfen der Natur (dazu zählt auch der eigene Garten!) nicht bzw. nur in bestimmten Ausnahmefällen entnommen werden.

Wir danken Herrn Meier für den informativen Vortrag. Ebenso danken wir unseren Gästen für das rege Interesse!

Streuner-Kater Felix wird seit Mittwoch, den 07.10.09 in Neustadt-Jungfernhof vermisst. Am Donnerstag wurde er noch einmal an seiner Zweitfutterstelle in Bertenau gesehen und seither ist er verschwunden. Üblicherweise kommt er jeden Abend und bleibt über Nacht.

Felix ist ca. 5 Jahre alt, kastriert, gechipt und sowohl bei Tasso, als auch beim Deutschen Haustierregister gemeldet. Merkmal ist sein Stummelschwanz, der ca. 10 cm lang ist.

Wer Felix gesehen hat oder weiß wo er sich befindet, wird gebeten, sich bitte bei Frau Petri unter der Telefonnummer 02683/936484 oder 0176/20309895 melden.

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