Kater Muckel, 4 Jahre, Grautiger, kastriert, gesund, braucht dingend ein neues Zuhause, da sein Frauchen verstorben ist. Er wurde bislang als Einzelkatze gehalten, ist zunächst etwas scheu und auch Freigang gewöhnt. Schön wäre ein ruhiger Haushalt, damit das Eingewöhnen leichter fällt.
Kontakt: 02644 5994 oder 02683 607008.

Am kommenden Mittwoch (24.02.) findet um 20:00 Uhr wieder das monatliche Tierschutz-Treffen in der Gaststätte “Zur Post” in Sankt Katharinen (im Vereinszimmer) statt. Eingeladen sind wie immer alle Tierfreunde der Region.

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Die Fütterung von Wildvögeln im Winter hat eine lange Tradition. An den Futterplätzen lassen sich die Tiere aus nächster Nähe beobachten und bieten so ein wunderbares Naturerlebnis. Obwohl die Fütterung von Wildvögeln in normal kalten Wintern umstritten ist, kann sie bei artgerechter Durchführung dennoch von Nutzen sein.

Bei der Fütterung sollte man jedoch einige Tipps beachten.

1. Wildvögel erst bei Frost oder Schnee füttern

Blaumeise, Foto: Rolf Handke/pixelio.deUm die Körpertemperatur von ca. vierzig Grad gegen die Kälte der Umgebung aufrecht zu erhalten, verbrauchen die Vögel viel Energie – finden jedoch kaum Futter. Mithilfe von Labormessungen hat man herausgefunden, dass bspw. Meisen in einer einzigen Kältenacht bis zu zehn Prozent ihres Gewichtes verlieren können. Füttern Sie deshalb bei Frost oder Schnee regelmäßig.

2. Verwenden Sie Silovogelhäuser

Silovogelhäuser sind so gebaut, dass die Vögel nicht im Futter herumtrampeln und es mit ihrem Kot verschmutzen können. Auf diese Weise wird die Gefahr der Übertragung und Ausbreitung von Krankheitserregern minimiert. Futtersilos sind außerdem geeignet, da das Futter darin vor Nässe geschützt ist. Es muss außerdem so angebracht werden, dass es auch bei starkem Wind, Regen oder Schnee nicht durchnässt werden kann.

Für manche Vogelarten wie Amsel, Star oder Drossel sind Vogelhäuschen ungeeignet, da sie ihr Futter lieber am Boden suchen. Ideal ist hier ein Bodensilo, das an einem geschützten Platz aufgestellt wird.

3. Wählen Sie einen geeigneten Standort

Halten Sie beim Aufstellen des Futterspenders genügend Abstand zu Glasscheiben (mindestens zwei Meter) und platzieren Sie ihn an einer übersichtlichen Stelle, so dass sich auch keine Katzen anschleichen können.

4. Welches Futter eignet sich am Besten?

Für Körnerfresser wie Finken, Sperlinge und Ammern: Sonnenblumenkerne und Freiland-Futtermischungen.

Für Weichfutterfresser wie Rotkehlchen, Heckenbraunelle, Meisen, Amseln, Zaunkönig: Rosinen, Obst, Haferflocken, Kleie, Meisenknödel.

Allerdings sollte man bei der Gabe von Meisenknödeln darauf achten, dass diese ohne Netz angeboten werden, da sich die Vögel sonst darin verheddern können. Entfernen Sie das Netz, machen Sie ein Loch in den Knödel und stecken sie ihn einfach an einen Ast oder Zweig!

Keinesfalls sollten man salzhaltige Nahrung wie Speck oder Salzkartoffeln anbieten. Auch Brot ist nicht zu empfehlen, da es im Magen der Vögel aufquillt. Es ist außerdem darauf zu achten, dass das Futter frisch ist.

Wenn Sie diese wenigen Punkte beachten, haben Sie und die Vögel garantiert viel Spaß an der Winterfütterung und es bietet sich Ihnen ein tolles Naturerlebnis.

Wenn die Nächte wieder kalt und eisig werden, suchen sich freilebende Katzen einen warmen, trockenen Platz für die Winterzeit. Zwischen Strohballen und Holzschuppen findet so manche Katze einen idealen Ort. Auch leerstehende Hundehütten werden gerne aufgesucht, um tagsüber ein ausgiebiges Schläfchen zu halten. Übernachtungsmöglichkeiten gibt es für die heimatlosen Tiere öfter als frisches Wasser oder Futter.

Wenn Sie eine herrenlose Katze in Ihrem Garten beobachten, reicht täglich ein Schüsselchen mit Wasser vorerst völlig aus. Bei nicht konstant extrem tiefen Temperaturen finden sich die Tiere mit Futtersuche in der Natur noch zurecht. Ausnahme: ein Tier ist abgemagert- und/oder offensichtlich krank, dann ist es notwendig, kleine Portionen zu füttern (kleine Portionen Trockenfutter,die sofort gefressen werden und somit nicht einfrieren können).
Kontrollieren Sie die Futter- oder Schlafplätze regelmäßig auf Sauberkeit, damit sich die Tiere keine Krankheiten einfangen. Kranke Katzen müssen selbstverständlich sofort zum Tierarzt. Per Katzenfalle gelingt es den Tierschutzvereinen oft, das Tier einzufangen und ärztlich zu versorgen. (Entsprechende Telefonnummern der einzelnen Bereitschaftsdienste sind im Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinden zu finden.)

Allerdings beginnt mit der Fütterung der „Teufelskreis”: einmal angefüttert, genießt und verlässt sich die Katze auf regelmäßige Futtergaben, freundliche Worte und lang vermisste Streicheleinheiten. Diese Tiere bleiben dann oft auch im Frühjahr in ihrem neuen Revier oder kommen zurück - ob man will oder nicht! Also füttern Sie herrenlose Katzen bitte nur dann an, wenn Sie auch wirklich bereit sind, künftig die Verantwortung für diese zu tragen.

Und nicht vergessen: Katzen bleiben hartnäckig sitzen, wenn es darum geht sich einen Platz im Herzen zu erobern!

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